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*** Webinar *** Ernährung und parodontale Gesundheit

Die letzten Jahrzehnte der Forschung zeigten immer eindrucksvoller, wie sehr Ernährungsfaktoren über Mundgesundheit oder –erkrankungen entscheiden. In Bezug auf Zucker und Karies ist dieses Wissen schon mehr als 100 Jahre alt. Doch anstatt eine Ernährungsumstellung von Patient*innen zu priorisieren, wurden sehr erfolgreich symptomatische Therapien entwickelt, wie die fluoridierende Mundhygiene. Allerdings mehrten sich die wissenschaftlichen Nachweise, dass Zucker auch Gingivitis fördert und eine Reihe von Allgemeinerkrankungen, wie Bluthochdruck, nicht-alkoholische Fettleber, Übergewicht, Diabetes mellitus Typ II und koronare Herzerkrankungen. Entsprechend nimmt damit auch wieder die Bedeutung für eine zahnärztlich unterstütze Zuckerentwöhnung zu.


Neben den prozessierten Kohlenhydraten zeigen aber auch so gut wie alle anderen Nährstoffe Bezüge zu oralen Erkrankungen, vor allem zur parodontalen Entzündung. Es hat sich dabei herausgestellt, dass eine „hauptsächlich pflanzenbasierte Vollwertkost“ eine stark mundgesundheitsfördernde Empfehlung darstellt, reich an Ballaststoffen und Mikronährstoffen. Zudem sollte auf suffiziente Vitamin D Werte und marine Omega-3 Fettsäuren geachtet werden.

Der Umfang dieser Nachweise und Möglichkeiten ist so groß, dass man schon von einer eigenen „Ernährungszahnmedizin“ sprechen kann.


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