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Juni, 2020

Fre05Jun(Jun 5)13:00Sam28Nov(Nov 28)18:00abgesagtCurriculum Parodontologie 2020 (Modul 1 verschoben auf 19./20. Juni)Seminar 30 / ZA(Juni 5) 13:00 - (November 28) 18:00 ZAFI, Wien A-1060 Gumpendorfer Straße 83Event Type :Curriculum,Fortbildung für Ärzte

Veranstaltungsdetails & Anmeldung

Prof. DDr. Matthias FOLWACZNY
Dr. Stefan HÄGEWALD
OA Dr. Peter PURUCKER
Dr. Peggy WEISHAUPT

 

Modul 1
Nichtchirurgische, konservative Parodontitis-Therapie I

Termine:
Freitag  19.06.2020 | 13.00 – 18:00
Samstag 20.06.2020 | 09.00 – 18.00 Uhr

Modul 2
Nichtchirurgische, konservative Parodontitis-Therapie II

Termine:
Freitag  26.06.2020 | 13.00 – 18:00 Uhr
Samstag  27.06.2020 | 09.00 – 18.00 Uhr

Die Module 1 und 2 des Curriculums Parodontologie haben den Schwerpunkt in der praktischen Durchführung der nichtchirurgischen Parodontitisbehandlung. Sie beinhalten Vorlesungen zur parodontalen Befunderhebung, Diagnostik, den medizinischen Aspekten der Parodontitis, der antiinfektiösen Therapie und der systematischen unterstützenden Parodontitistherapie (UPT). Im praktischen Teil erfolgen Demonstrationen und Übungen zu Befunderhebung, subgingivalem Debridement, Instrumentenschleifen und der Dentalfotografie. In beiden Modulen besteht die Möglichkeit eigene Fälle vorzustellen, die Planung in der Kollegengruppe zu diskutieren und die Behandlung unter Supervision durchzuführen.

Modul 3
Parodontalchirurgie I: Lappenoperationen, resektive Techniken, Furkationen

Termine:
Freitag  11.09.2020 | 13.00 – 18.00 Uhr
Samstag  12.09.2020 | 09.00 – 18.00 Uhr

Komplexe Parodontalfälle mit tiefen Knochen- und Weichgewebedefekten lassen sich häufig nicht allein mit geschlossener Kürettage oder Medikamenten behandeln, sondern benötigen eine offene Kürettage und chirurgische Reduktion der Taschen. Dies wurde in wissenschaftlichen Studien gezeigt. Es existieren verschiedene Therapieansätze, wie modifizierter Widman-Lappen oder resektive Techniken zur Taschenelimination, die je nach klinischem Bild und Behandlungsstrategie angewendet werden sollten. Liegt bei mehrwurzeligen Zähnen zusätzlich ein Furkationsbefall vor, werden zur langfristigen Beseitigung der Entzündungen und der interradikulären Nischen weitergehende Methoden notwendig, so z.B. Prämolarisierung, Tunnelierung oder Wurzelresektion. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Lappenoperationen werden ausführlich an klinischen Fällen
demonstriert, um den Teilnehmern einen Leitfaden in die Hand zu geben. Praktische Aspekte wie Vor- und Nachbehandlung sowie die Auswahl der notwendigen Instrumente werden erklärt.
Im Modul werden die grundlegenden Methoden der Parodontalchirurgie mit Schwerpunkten auf Schnitt-und Nahttechniken dargestellt und in praktischen Übungen am Schweinekiefer trainiert. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, auch komplexe Parodontalfälle in ihrer Praxis behandeln zu können, insbesondere dort,
wo die konservative oder medikamentöse Behandlung an ihre Grenzen kommt.

Alle benötigten Instrumente werden den Teilnehmern für den Kurstag zur Verfügung gestellt.

Modul 4
Parodontalchirurgie II: Mukogingivalchirurgie und Regenerative Chirurgie

Termine:
Freitag  02.10.2020 | 13.00 – 18.00 Uhr
Samstag  03.10.2020 | 09.00 – 18.00 Uhr

Ästhetische Behandlungsergebnisse sind für unsere Patienten, und damit auch für unseren Praxiserfolg, heutzutage von enormer Bedeutung. Die chirurgische Therapie von mukogingivalen Problemen, insbesondere Deckung von Rezessionen, ist ein integraler Bestandteil der dentalen Ästhetik, da wir oftmals nur durch adäquaten Weichgewebsaufbau das gewünschte Ergebnis erzielen können. Rezessionsdeckungen sind mit verschiedenen Techniken möglich, die je nach der individuellen klinischen Situation angewendet werden sollten.

Die Regeneration des Zahnhalteapparates stellt das optimale Therapieziel einer parodontologischen Behandlung sowohl zur Reduktion der Taschen als auch zur Stabilisierung und Festigung des Zahnes dar. Wir verfügen heute über chirurgisch-regenerative Methoden mit Unterstützung durch Membranen, Knochenersatzmaterialien oder Schmelzmatrixproteinen, wobei häufig Kombinationen angewendet werden. Zu vielen Techniken existieren wissenschaftliche Kurz- und Langzeitstudien, die die Effektivität nachgewiesen haben, so dass man von evidenz-basierten Therapien reden kann. Mukogingivale und regenerative Therapieformen sind daher in Zukunft sicher von wachsender Relevanz, zumal sie prinzipiell sehr gut in der Zahnarztpraxis durchgeführt werden können.

Im Modul werden die wesentlichen Techniken zur Rezessionsdeckung und zur regenerativen Chirurgie anhand klinischer Fälle mit Vor- und Nachteilen dargestellt und in praktischen Übungen am Schweinekiefer trainiert, damit die Kursteilnehmer diese Techniken dann in ihr Behandlungskonzept und ihren Praxisablauf integrieren
können.

Alle benötigten Instrumente werden den Teilnehmern für den Kurstag zur Verfügung gestellt.

Modul 5
Parodontitis und Systemerkrankungen Ätiologie und Therapie der Periimplantitis

Termine:
Freitag  27.11.2020 | 13.00 – 18.00 Uhr
Samstag  28.11.2020 | 09.00 – 18.00 Uhr

Parodontitis und Systemerkrankungen
Der Einsatz von enossalen Implantaten hat die Möglichkeiten der zahnärztlichen Therapie in den vergangenen Jahren erheblich erweitert. Durch die stetige Verbesserung moderner Implantatsysteme kann die erfolgreiche Einheilung und somit der primäre Therapieerfolg einer implantatgestützten zahnmedizinischen Versorgung inzwischen
regelmäßig beobachtet werden. Bedingt durch diese Entwicklung, vergrößert sich gleichzeitig auch der Anteil von Patienten mit implantatgestützten prothetischen Versorgungen. Nach aktuellen epidemiologischen Zahlen sind bei einer erheblichen Anzahl dieser Implantate jedoch unterschiedliche Formen periimplantärer Entzündungen anzutreffen, die unmittelbar zum sekundären Misserfolg einer Implantattherapie beitragen können. Zur Behandlung dieser Entzündungen können verschiedene nicht-chirurgische und chirurgische Therapiemethoden zum Einsatz kommen, deren klinische Effektivität allerdings teilweise nur sehr unzureichend wissenschaftlich gesichert ist. Dieser Kursteil gibt eine Übersicht über den aktuellen Stand der Diagnose und Therapie von periimplantären Entzündungen.

Ätiologie und Therapie der Periimplantitis
Unter dem Begriff der parodontalen Medizin werden seit einigen Jahren die Wechselwirkungen zwischen der marginalen Parodontitis und unterschiedlichen systemischen Erkrankungen, wie zum Beispiel der Atherosklerose oder der rheumatoiden Arthritis, zusammengefasst und diskutiert. Eine Reihe von Erkrankungen sowie deren
Therapie, beispielsweise maligne Tumoren der Kopf-Hals-Region oder maligne hämatologische Erkrankungen, haben dabei unmittelbaren Einfluss auf die Konzeption der parodontalen Therapie. Dieser Teil des Curriculums soll den aktuellen Stand der Zusammenhänge zwischen dem Verlauf und der Behandlung einer Parodontitis
sowie den betreffenden systemischen Erkrankungen darlegen. Insbesondere werden die aus Systemerkrankungen entstehenden Risiken und Probleme für die klinische Therapie der marginalen Parodontitis besprochen und mögliche Lösungswege erarbeitet und diskutiert werden.

ZFP-Fortbildung: 80 Punkte
Einzelkurs: 16
Teilnehmer: max. 20
Kursgebühr: pro Modul: € 850,–
gesamte Kursreihe: € 4.000,–
Zahnmedizin StudentInnen: können ausschließlich Modul 1+ 2 buchen € 800,–
Modul 1+2 können nur gemeinsam gebucht werden!

Anfrage per e-Mail

Kursdauer

Juni 5 (Freitag) 13:00 - November 28 (Samstag) 18:00

Ort

ZAFI

Wien A-1060 Gumpendorfer Straße 83

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